Interview mit den Gründern Nina Schwichtenberg & Patrick Kahlo

Ayen Gründer

Wir sind online.
Das ayen Gründer Interview.

“because you can be anything you want to be”

Ein Blick hinter die Kulissen mit den beiden ayen Gründern Nina Schwichtenberg & Patrick Kahlo  

Woher kam die Idee, ein eigenes Modelabel zu gründen?

Nina: Mode war und ist seit meiner Teenagerzeit meine größte Leidenschaft. Mein Herz schlägt seit jeher für hübsche Kleidung, tolle Designs und das besonders schöne Etwas an unserem Körper. Nicht zuletzt dank unserem Blog Fashiioncarpet konnte ich in den letzten Jahren meinen ganz persönlichen Modestil definieren und mich und meine modische Identität festigen. Neben dem Präsentieren meiner Looks gehört seit sieben Jahren auch das Inspirieren zu meinem Job, das Ermutigen meiner Leser, das Anregen und sie mit auf meine modische Reise nehmen. Ab heute startet für uns und hoffentlich auch für unsere Community eine komplett neue und aufregende Reise.

Patrick: Wir sind nun bereits seit sieben Jahren in der Modebranche tätig und haben uns mit dem Blog Fashiioncarpet eine wahnsinnig tolle Existenz aufbauen können. Allerdings hatten Nina und ich schon lange den Wunsch nach einem zweiten Standbein. Etwas, wofür unser Herz ganz genau so doll schlägt wie für den Blog aber, das komplett allein und unabhängig existieren kann. Bereits 2016 kam der Wunsch nach einem eigenen Label das erste Mal bei uns auf.

Inzwischen sind ganze drei Jahre vergangen. Warum launcht ihr ayen erst jetzt? Vor welchen Herausforderungen standet ihr?

Nina: Wir sind damals im ersten Anlauf kläglich gescheitert. Haben viel Zeit, Energie und auch privates Geld investiert und verloren. Mal eben schnell ein Label gründen? Das funktioniert nicht. Es war damals keine leichte Zeit. Das immer wieder Zittern, das Bangen und Hoffen, dass es doch irgendwie klappt. Ich bin ein Mensch, der sehr begeisterungsfähig ist, der All-In ist, wenn er eine Idee klasse findet und davon überzeugt ist. Dass die eigene Begeisterung und Hingabe allerdings nicht ausreicht, um ein Label aufzubauen, ist eine harte Erkenntnis. Man ist von sehr vielen Faktoren, Menschen und Umständen abhängig. Wir wollen all die bereits gemachten Erfahrungen aber auf keinen Fall missen. Auch wenn es damals nicht so geklappt hat wie wir es uns gewünscht haben, konnten wir einige wichtige Learnings für uns mitnehmen.

Patrick: Absolut. Die größte Herausforderung war und ist sicherlich auch gute und zuverlässige Partner für all die unterschiedlichen Bereiche zu finden. Jemanden, auf den man sich verlassen kann. Der versteht, was man mit dem Label machen und erreichen möchte. Der die DNA der Marke versteht und bereit ist, gemeinsam mit einem zu wachsen. Da spielen Dinge wie Qualitätsanspruch, Mentalität, Zuverlässigkeit oder auch Auftragsmenge eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt, dass es so viele Dinge zu beachten gibt. Allein in den letzten sechs Monaten haben Nina und ich noch einmal so viel gelernt. Von GmbH Gründung, über Produzenten treffen, Kalkulationen machen, Designprozesse entwickeln, Prototypen in Auftrag geben und verbessern, einen Onlineshop aufbauen, Bezahlsysteme, Versandoptionen, Packaging und vieles mehr.

Nina: Wir mussten und müssen auch zu einem großen Teil die Perspektive wechseln. Wir kommen seit sieben Jahren von der anderen Seite. Mit dem Blog lag der Fokus bisher stark auf Content Produktion, redaktioneller Arbeit und persönlichem Branding. Bisher waren wir also schwerpunktmäßig für den kreativen Part und weniger für den strategischen verantwortlich. Wir mussten fast kein Augenmerk auf Dinge wie Marketing, Vertrieb, Shopsysteme oder Wachstumsstrategie werfen. Da kommt sicherlich noch einiges auf uns zu, aber wir freuen uns total auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen. Wir sind der Meinung, dass man nur wachsen und sich verbessern kann, wenn man immer mal wieder seine so gemütliche Komfortzone verlässt.

Wofür steht der Name und die Marke ayen?

Nina: ayen ist ein weiblicher Vorname und bedeutet „die angesehene edle Frau“. Genau das ist es, wofür Patrick und ich mit unserem Modelabel stehen. Frauen sollen sich in Produkten von ayen immer wohl und wie sich selbst fühlen. Nur noch schöner. ayen richtet sich an modeaffine Frauen, die Spaß und Interesse an schöner und alltagstauglicher Kleidung mit Liebe zum Detail haben. Also an hoffentlich viele wundervolle Frauen da draußen. 

Die erste, limitierte Kollektion spiegelt nicht nur meinen ganz persönlichen Stil perfekt wider, sondern ist für mich auch so ziemlich alles, was meiner Meinung nach jede Frau im Kleiderschrank haben sollte. Wir haben so viel Liebe, Arbeit und Herzblut in jedes einzelne Stück gesteckt und ich kann nicht sagen, wie aufgeregt ich bin. Wir sind so gespannt, was meine Community sagt und wie es ihnen gefällt.  

Patrick: Die Marke ayen ist zu 100% Nina. Eine Marke, die von tiefstem Herzen von uns gemacht ist. Etwas, was einfach so unfassbar eng mit Nina, ihrem Geschmack, ihrem persönlichen Stil und Vorlieben verbunden ist. Nina ist die Marke und die Marke ist Nina. Wir wollten mit ayen etwas komplett Neues schaffen. Etwas, was nicht im Schatten der Marke Fashiioncarpet steht, sondern die Chance bekommt, alleine fliegen zu lernen. Als eigenständige Marke mit einer stimmigen und zu uns passenden Brand Identity.

Und die ayen Brand Identitiy sieht wie aus? Worauf legt ihr Wert?

Nina: Mit ayen haben Patrick und ich eine nonseasonal Brand gegründet, welche unabhängig von klassischen Mode- und Jahreszeitenzyklen agiert. Zudem werden die ayen Kollektionen limitiert sein. Ich bin der kreative Kopf hinter allen Designprozessen und verkörpere mit meinem ganz persönlichen Stil und Geschmack die ayen Markenidentität selbst zu 100%. Außerdem legen wir extrem viel Wert auf den direkten und ungefilterten Austausch mit unserer Community. All die wunderbaren Frauen sind mit die wichtigste Key-Essence der Brand. Unser Antrieb ist “Happy You. Happy Us.”, sodass wir meine weibliche Zielgruppe künftig u.a. mit in Designprozesse und andere Entscheidungen mit einbeziehen wollen. Wir wollen, dass sie Teil unserer Reise werden. Teil unserer ayen Familie. 

Patrick: Ich glaube auch, dass genau das unsere Stärke ist. Durch Ninas Community haben wir die tollsten Frauen bereits direkt an unserer Seite. Nina hat sich in den letzten sieben Jahren eine wahnsinnig loyale und herzliche Leserschaft an modebewussten Frauen aufgebaut, für die wir ayen machen. Zudem ist es uns sehr wichtig, aktuell in alle Prozesse und Schritte involviert zu sein. So werden alle relevanten Themen wie bspw. Kundenservice, Orderverwaltung, Shipping, Webshop usw. Inhouse von uns betreut.

Wo wird es ayen zu kaufen geben?

Patrick: ayen wird es zunächst ausschließlich und exklusiv bei uns im eigenen Onlineshop www.ayen-label.com zu kaufen geben.

Was erwartet uns in der Zukunft? Wo wollt ihr mit ayen hin?

Nina:  Das ist eine super spannende und schwierige Frage. Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, uns nicht zu sehr auf Dinge einzuschießen, sondern spontan, offen und flexibel zu bleiben. Wir wünschen uns jetzt für den Start auf jeden Fall erstmal, dass Frauen unsere erste Kollektion und die Marke ayen mögen. Unser ganzes Herzblut steckt darin und ich wünsche mir, dass das gesehen wird. Um aber ein paar Zukunftswünsche zu äußern: zeitnah unser Team ausbauen und so Arbeitsprozesse zu verbessern, wäre toll. Langfristig können wir uns auch sehr gut vorstellen, mal einen süßen, kleinen Pop-Up Store in München zu eröffnen. Aber das steht wirklich alles noch in den Sternen. 

Patrick:  Genau, wir lassen das alles erstmal auf uns zukommen. Wir sind seit heute endlich offiziell online. Dieser Schritt ist jetzt aktuell der Grundstein für die Zukunft. Nun hoffen wir ayen am Markt etablieren zu können und zeitnah den nächsten Kollektions-Drop launchen zu können. Unsere erste Kollektion mit 5 Teilen ist ab sofort in unserem eigenen Onlineshop unter www.ayen-label.com erhältlich. Außerdem würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr uns auch auf dem ayen Instagram folgt und wir so in Zukunft gemeinsam wachsen und viele tolle Dinge gestalten können.

 

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40 ca. 121 ca. 48 ca. 38 ca. 50